Wir arbeiten in unserem Kinderhaus inklusiv und lebensweltorientiert, um besser auf die Bedürfnisse jedes einzelnen eingehen zu können und ihm die Möglichkeit der Partizipation zu geben. Das heißt wir versuchen zu erkennen, was die Kinder interessiert und bewegt. Dies beziehen wir in unseren pädagogischen Alltag ein.
Zudem können bei uns die Kinder in vielen Bereichen mitentscheiden und sehen so, dass sie etwas bewegen können und ein wichtiger Teil des Kinderhauses sind.
Unsere Einrichtung ist nach Innen geöffnet, d. h. es gibt zwar feste Stammgruppen (wie z. B. für Morgenkreise), aber die Kinder können frei entscheiden wo sie spielen wollen. Wir beziehen die „Lebenswelten" der Kinder ein. So gibt es z. B. eine Kooperation mit zwei nahegelegenen Grundschulen, Ausflüge in der nahen Umgebung (zur Rechenberganlage, einkaufen).
Die Grundlage unserer Arbeit ist ein humanistisches systemisch geprägtes Menschenbild. Dies umfasst folgende Annahmen: Der Mensch ist im Grunde gut. Er ist fähig und bestrebt, sein Leben selbst zu bestimmen (Autonomie), ihm Sinn und Ziel zu geben. Der Mensch ist eine ganzheitliche Einheit (Körper-Seele-Geist).
Aus unserer Haltung, den gesetzlichen Grundlagen, den Bedürfnissen der Kinder und unseren pädagogischen Überlegungen ergeben sich die Ziele unserer Arbeit:
Die Entfaltung des individuellen Potentials können wir unterstützen, indem wir eine Bindungsbeziehung zum Kind eingehen, Gemeinschaft erlebbar machen, soziale Fähigkeiten unterstützen, Selbstständigkeit ermöglichen, zu Lebenspraktischen Techniken befähigen, altersgemäßes Wissen anbieten, vielfältige Sinneserfahrungen ermöglichen, Raum für Ruhe und Entspannung sowie für Bewegung und Ausgleich schaffen und kreative Erfahrungen ermöglichen.